Gschnitztal - Wanderung auf die Tribulaunhütte (2064m) - 6 Stunden hin und zurück
Vom Parkplatz am Gasthof Feuerstein zurück über die Brücke und rechts zum Wasserfall am Mühlendorf vorbei.
In Serpentinen eine Steilstufe überwindend, durch den Wald in das Sandestal.
Zweimal einen Forstweg querend auf einem schmalen Bergweg in angenehmer Steigung
Blick auf die Stubaier Alpen Richtung Innsbrucker Hütte
Richtung Tribulaun
zum Talschluss zu drei sperrenden Felsriegeln.
Nun geht es Richtung Osten in 18 steilen Serpentinen hoch bis man fast eben Richtung Süden
zur wunderschön auf einer Geländekanzel liegenden Tribulaunhütte gelangt.
Wanderung im Lesachtal auf die Enderberghütte und die Steineckenalm - 5 Stunden
Gestartet sind wir am Parkplatz in Obergail.
Danach ging es bei traumhaftem Bergwetter vorbei am Bienenlehrpfad
Und weiter zur Obergailer Alm
danach weiter zur
Enderberghütte
und zurück zur
Steineckenalm!
Von Völs zu den Almen unter dem Schlern - 14.10.2020
Startpunkt: Ums
Ziel: Ums
Dauer: 3:30 h
Strecke: 9,1 km
Höhenmeter: 520 hn
Anfahrt von Blumau oder Waidbruck nach Völs und weiter zum Dörfchen Ums
(930m; Parkplatz am Ortsrand).
Von da stets der Markierung 3 folgend zunächst auf einer Häuserzufahrt am Wiesenhang hinauf und dann auf dem weiterhin mit Nr. 3 markiertem Fußpfad ziemlich
gerade durch die Waldhänge hinauf zum Hofer Alpl (1340m, ab Ums knapp 1:30 Std.)
Rast mit leckerem Knödl-Duo auf Krautsalat.
Dann der Beschilderung Völser Weiher folgend auf einem Waldsteig nahezu eben nordwärts zum breiten Schlernweg (Markierung 1),
auf diesem absteigend hinab zur Tuffalm (1270m).
Auf dem alten Pflasterweg (weiterhin Markierung 1) hinunter zum Huberweiher
und weiter bis fast zum Völser Weiher (1056m, ab Hofer Alpl
1 Std.);
kurz vor Erreichen desselben scharf links ab, nun auf Waldweg 2 teils eben, teils leicht absteigend südwärts
zum Völser Bach und zuletzt auf schönem Wiesenweg zurück nach Ums;
ab Hoferalpl 2:30 Std.
3-tägige Hüttentour im Corona-Herbst 2020
Schon seit vielen Jahren wollte ich eine mehrtägige Hüttentour in den Dolomiten machen und für dieses Jahr hatten wir es uns fest vorgenommen. Auch eine Verschiebung durch eine Prüfungsverlegung meines Sohnes und Corona sollte uns nicht daran hindern.
So nahm alles seinen Lauf und wir starteten am 9.Oktober um 1:30 Uhr nachts in Richtung Südtirol - wie wir noch nicht ahnten - in ein mega großes Schnee-Abenteuer.
9. Oktober - St.Zyprian - Tierser Alpl Hütte
09:30 Uhr Ankunft Parkplatz Tiers - St.Zyprian
kurzes Frühstück unserer mitgebrachten Brote und ein kurzer Blick auf die Wanderkarte
und los gings!
Bei herrlichem Sonnenschein, aber noch recht frisch ging es in Richtung Bärenfalle.
Je höher wir kamen, umso schöner kam das Bergmassiv des Latemars heraus.
Schließlich hatten wir unser erstes Ziel - die Bärenfalle -
erreicht
und waren nach 2,5 Stunden hindurchgestiegen.
Zeit für unsere erste Pause,
nun auch mit Blik auf den Rosengarten.
Nach weiteren 4 Stunden anstrengendem Aufstieg, erreichten wir gegen 15 Uhr das Schlernhaus, 2457m
Wir brauchten eine kurzen Trink- und Aufwärmpause, da es hier oben schon sehr kalt war und stärkten uns mit Kaffee und Kakao.
Am Bärenloch vorbei, das wir auf Grund meiner nicht vorhandenen Schwindelfrei- heit nicht durchstiegen sind,
erreichten wir gegen 18 Uhr und 1520m Aufstieg endlich die Tierser Alpl Hütte.
Den Hüttenabend verbrachten wir mit leckerem Knödeltris, Pilzpolenta, Weizenbier und Rotwein.
10. Oktober - Tierser Alpl Hütte - Rotwandhütte
Start: 9.00 Uhr
Mein erster Gedanke am Morgen, da muss ich hoch, das geht nicht. Ich bin nicht schwindelfrei und dann am Seil, rechts der Abgrund...
aber es ging! und wurde mit dem wunderschönen Ausblick auf die Tierser Alpl Hütte belohnt.
Das traumhafte Wetter und die herrliche Bergkulisse beflügelte uns und wir liefen weiter, müsam, rutschig durch den Schnee
und für 2 Stunden ausgeschieldert benötigten wir 4 Stunden. Aber wir wollten sicher ankommen.
Durch die Spalte mussten wir runter
und auf der anderen Seite durch tiefen Schnee wieder hoch.
Wir begegneten kaum jemanden und ich war froh, dass meine zwei Jungs vorangingen und schauten,
welche Stellen sind glatt und wo müssen wir aufpassen!
Um 14 Uhr erreichten wir endlich die Grasleitenpasshütte.
Ab hier kannte ich den Weg, den war ich als Kind bereits mal gelaufen, über die
Violett-Hütte, auf der wir eine erste Rast (1/4 Stunde) machten.
Nun gab es das nächste Problem, der Weg, den wir laufen wollten, war wegen einem Felsrutsch geperrt. Der Umweg, der 2 1/2 Stunden dauerte und 550m Anstieg bedeutete lag vor uns.
Punkt 19.00 Uhr, es war gerade dunkel, erreichten wir die Rotwandhütte, eine 9 1/2 stündige Tour lag hinter uns. Die letzte 150 Höhenmeter nahm mir mein Jüngster den Rucksack ab, ich war total platt
11. Oktober - Abstieg von der Rotwandhütte
40 cm Neuschnee in der Nacht und es schneite lustig weiter...
Der geplante Weg war nicht gehbar, es gab keine sichtbaren Wege ins Tal.
Die Hüttenwirtin Roberta schlug vor, dass sie den Weg zeigt, indem sie vorangeht, dicht gefolgt von einer
30-köpfigen italienischen Wandergruppe
und dann wir...
ein Abstieg durch ein Wintermärchen!
Schneebehange Bäume,
rutschig, aber der Pulverschnee war weich
und wunderschön winterlich.
So stiegen wir nicht wie geplant nach Tiers ab, sondern nach Vigo die Fassa. Mit dem Linienbus, der im übrigen Schneeketten drauf hatte, fuhren wir dann zu unserem Auto zurück.
Rosengarten - Latemar
König Laurins Sagenwelt
Das Rosengarten-Latemar Gebiet, eine zauberhafte und verzauberte Region und natürlich ein traumhaft schönes Ziel für Wanderer.
Gemütlich auf weichen Almen über Hügel und Wiesen wandern, Bergbauernhöfe und Almhütten besuchen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Oder am Fuße des Rosengarten-Latemar entlang wandern, sich vom steilen Dolomitfels und seiner beeindruckenden Architektur und Schönheit beschwingen lassen. Im Rosengarten-Latemar Gebiet erwartet den Wanderer ein ganzes Labyrinth an wundervollen Wanderwegen und egal für welchen er sich entscheidet, das Panorama wird ihn nicht enttäuschen.
Vom Karer-Pass zur Rotwandhütte
Diese etwas kürzere Tour in den Rosengarten startet am Karer Pass (1758m).
Wenn man nicht in Tiers oder Welschnofen wohnt und einen Anfahrtsweg hat, kann man diese Tour durchaus als Tagestour ausdehnen und gemütlich eine Zeit an der Rotwandhütte, dem Ziel der Tour verbringen.
Es gibt eine einfache Wahrheit: Wenn Sie an das glauben, was Sie tun, können Sie Großes erreichen. Das ist der Grund, warum Ihnen bei der Erreichung Ihres Zieles helfen möchten.
Vom Karer Pass aus ist das erste Ziel die Paulina Hütte, zu der man ca. 45 Minuten aufsteigt. Kurz nach der Hütte stößt man auf den Hirzelweg, dem man über Geröll und Grashänge zum Christomannos-Denkmal (2349m) folgt.
Vom Karer Pass aus ist das erste Ziel die Paulina Hütte, zu der man ca. 45 Minuten aufsteigt. Kurz nach der Hütte stößt man auf den Hirzelweg, dem man über Geröll und Grashänge zum Christomannos-Denkmal (2349m) folgt.
Haflinger Almwanderung
Diese Wanderung ist mit einem Höhenunterschied von 550 Metern auf 16 km ist nicht sehr schwierig, und die Wege sind im Allgemeinen gut markiert. Wir empfehlen jedoch gutes Schuhwerk! Los geht es am Parkplatz in Hafling.
Von hier aus gelangen wir über den Weg Nr. 16 zur Leadner Alm auf 1.514 m Meereshöhe. Die Wanderung führt uns weiter auf dem Wanderweg Nr. 11 und 11A zur Vöraner Alm (1.873 m ü.d.M.). Von Mitte Mai bis Anfang November kann hier auch eingekehrt werden.
Von hier aus gelangen wir in einer halben Stunde zur Wurzer Alm auf 1.707 m Meereshöhe. Nun gelangen wir über den Weg Nr. 2A zu Ausgangspunkt zurück.
Gehzeit: ca. 4 Std.
Höhenunterschied: 550 m
Markierungen: 2A, 2, 11A, 11, 16
Pflerschtal
Von Gossensaß aus führt das schmale, bäuerlich geprägte Pflerschtal nach Westen.
Nahe dem Talschluss beginnt ein Spazierweg zum rauschenden Wasserfall, Zur Hölle, der 46m in die Tiefe stürzt (ca. 40 Min. ab Parkplatz Stein/Innerpflersch).
Auf dem Weg zur urigen Allriss-Alm (1535m), ab St. Anton ca. 1 h auf der entgegengestzten Talseite bietet sich ebenfalls ein eindrucksvoller Blick zu diesem Wasserfall. Im Winter verwandelt sich der Forstweg zur Hütte in eine rasante Rodelbahn.
Von der Allriss-Alm können ausdauernde Wanderer den Dolmieu-Weg (15 km einfach, 6 h) zur Bergstation am Rosskopf, dem Hausberg von Sterzing folgen. Unterwegs laden mehrere Almen zur Einkehr.
Auf der andere Talseite liegt die Tribulaunhütte (2368m, ca. 3 h einfach ab Parkplatz Stein/Innerpflersch an einem malerischen Bergsee. Von ihr aus bieten sich anspruchsvolle Touren auf dem Pflerscher Höhenweg oder zur Magdeburger Hütte.